Therapie von Rückenschmerzen

Häufige oder gar dauerhafte Rückenschmerzen erfordern neben der Behandlung starker, akuter Schmerzen auch eine langfristige Therapie, um die Beschwerden dauerhaft zu mildern. Es stehen eine ganze Reihe an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die dabei helfen, Rückenschmerzen zu lindern. Welche für Sie am besten geeignet ist, sollten Sie zusammen mit Ihrem behandelten Arzt herausfinden.

Mann bei der Therapie von Rückenschmerzen

Finden Sie die passende Therapie für Ihre Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können unter Umständen so unangenehm und stark sein, dass sie zunächst eine schnelle Behandlung mithilfe von Schmerztabletten, Injektionen von Schmerzmitteln oder muskelentspannende Mittel (Muskelrelaxantien) erfordern. Auch wenn sich durch diese Maßnahmen akute Schmerzen lindern lassen, ist die Schmerzursache damit nicht beseitigt. Die Möglichkeiten einer Therapie von Rückenschmerzen sind jedoch vielfältig und umfassen schulmedizinische, manuelle Behandlungen wie Massagen, Operationen, Hausmittel und alternative Therapien.

Naturheilmittel und Hausmittel – lang bewährt und häufig hilfreich

Neben der schulmedizinischen Behandlung, verschaffen Naturheilmittel Linderung bei Rückenschmerzen. Tabletten mit Wurzelextrakten der Teufelskralle (aus der Apotheke) sollen ebenso eine schmerzlindernde Wirkung entfalten, wie das Einreiben mit Salben und Ölen aus Kampfer, Thymian oder Arnika. Auch Hausmittel wie Wärmebehandlungen oder Rückenmassagen werden von vielen Betroffenen als hilfreich gegen den Schmerz empfunden und sorgen für eine Entspannung der Muskulatur.

Manuelle Therapie von Rückenschmerzen – oftmals ärztlich empfohlen

Die Chirotheapie ist eine manuelle Therapie, die von vielen Ärzten empfohlen wird. Hierbei werden unter anderem verschobene Wirbel wieder eingerenkt und dabei Druckstellen, die Nerven einengen, beseitigt. Chirotherapeutische Anwendungen sollten grundsätzlich nur von geschulten und erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden. Ebenfalls manuell wirkt ein orthopädisches Korsett. Es dient der Schienung des Rückens, unterstützt und stabilisiert die Wirbelsäule. Ein Nachteil bei einer längeren Anwendung ist jedoch, dass die ohnehin oft schwachen Muskeln des Rumpfes zu wenig beansprucht werden und somit weiter an Kraft verlieren. Daher sollte die Tragedauer und -häufigkeit eines Korsetts genau mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Alternative Therapien – Chancen und Risiken

Viele Betroffene setzen außerdem auf alternative Therapien bei Rückenschmerzen. Alternative Therapien umfassen verschiedenste, nicht-schulmedizinische Behandlungen. Deren Wirkung ist meistens nicht klinisch erwiesen, dennoch werden sie von vielen Rückenschmerzpatienten als hilfreich empfunden. Hierzu zählen unter anderem: - Homöopathie - Akupunktur - Osteopathie Ob diese Therapien eine tatsächliche Wirkung auf den Körper und Rückenschmerzen haben oder ausschließlich über den Placeboeffekt wirken, ist dabei nicht entscheidend. Für den Betroffenen zählt, dass er die Schmerzen weniger stark verspürt. Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Anbieter von alternativen Heilmethoden eine garantierte Wirkung versprechen. Bei langwierigen und überteuerten Behandlungen sollten Sie ebenfalls kritisch sein, ob diese tatsächlich zur Verbesserung der Schmerzen beitragen. Wenn Sie sich unsicher sind, kann ein Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt weiterhelfen.

Operationen – in Ausnahmefällen notwendig

Eine Operation zur Therapie von Rückenschmerzen muss nur in Ausnahmefällen erfolgen, beispielsweise bei einem anderweitig nicht-behandelbaren Schaden der Bandscheibe. Hierbei kann die Bandscheibe entfernt werden oder eine Prothese an der Wirbelsäule eingesetzt werden. Da Operationen immer mit einem gewissen Risiko verbunden sind und nicht zwangsläufig zu einer Besserung der Schmerzen führen, sollte solch ein Eingriff gut überdacht werden.

Die Schmerzen langfristig bekämpfen

Bei chronischen Rückenschmerzen ist eine langfristige Strategie gegen die Beschwerden gefragt. Ausreichend Bewegung, die Aktivierung der Muskulatur und ein möglichst stressfreier Lebensstil zählen dazu. Mithilfe geeigneter Schulungsprogramme wie der Rückenschule können gezielte Übungen für den Muskelaufbau und wichtige Bewegungsabläufe erlernt werden. Auch eine Physiotherapie ist oft gut geeignet: Während physiotherapeutischer Stunden, erlernen Sie die Rückenübungen, die für Ihre Beschwerden in Frage kommen. Darüber hinaus sind eine geeignete Ernährung und die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen für die Gesundheit von Muskeln, Nerven und Knochen wichtig – auch im Rücken. Bei gereizten oder geschädigten Nerven, kann die Einnahme von Keltican forte® die Reparaturvorgänge der Nerven unterstützen.

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