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Was schädigt die Nerven?



Schmerzhaften Nervenschädigungen können vielfältige Ursachen zugrunde liegen. Hierzu zählen beispielsweise:

Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule (so entsteht Druck auf benachbarte Nervenbahnen).
Quetschungen von Nerven an sonstigen Engpassstellen, z.B. am Handgelenk
Verletzungen, z.B. Knochenbrüche
Stoffwechselerkrankungen, z.B. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

 

 

Je nachdem, welche Nervenstrukturen betroffen sind, machen sich Nervenschädigungen bemerkbar als

Empfindungsstörungen
(z.B. Kribbel- und Taubheitsgefühle oder beeinträchtigtes Temperaturempfinden)
Funktionsstörungen der Muskeln
(z.B. Wadenkrämpfe oder geschwächte Muskelreflexe)
Schmerzen
(z.B. im Rücken nach einem Hexenschuss).

 

Liegt die Ursache für Schmerzen im Nervengewebe selbst spricht man von neuropathischen Schmerzen. Nervenschädigungen dieser Art sind für die Betroffenen besonders belastend. Manchmal halten die Beschwerden nur kurz an. Häufig handelt es sich aber um Dauerschmerzen. Bei Rückenschmerzen mit Reizung der Nervenwurzel wird zwischen Bandscheibenschäden und knöchernen Einengungen des Nervenkanals unterschieden. Ist der Schmerz stechend, ziehend und strahlt z. B. in ein Bein aus, spricht dies für einen Bandscheibenschaden mit Nervenwurzelreizung. Wenn Taubheitsgefühle auftreten und eine Schmerzlinderung durch Vorbeugen des Oberkörpers erreicht wird, kann dies ein Hinweis für eine Nervenwurzeleinengung sein.