Rückenprobleme sehr wahrscheinlich, hohes Risiko

Dafür gibt es verschiedenste Faktoren, die Rückenschmerzen verursachen, verschlimmern oder erhalten. In jedem Fall gilt, dass Sie bei starken oder lang anhaltenden Rückenschmerzen Ihren Arzt aufsuchen sollten. Vor allem dann, wenn die Schmerzen in andere Körperbereiche ausstrahlen, es zu Taubheitsgefühlen in Armen und Beinen kommt oder Entleerungsstörungen des Darms oder der Blase auftreten.

Ursachen für Rückenschmerzen:

  • Entzündungen im Bereich der Wirbelsäule (beispielsweise Ischialgie)
  • Erkrankung des Nervensystems (beispielsweise Post Zoster Neuralgie, als Folge einer Gürtelrose)
  • Bandscheibenvorwölbung und Bandscheibenvorfälle
  • Skeletterkrankungen (beispielsweise Skoliose und Osteoporose)
  • Abnutzung der Wirbelsäule (auch altersbedingt)
  • Einseitige Belastung (auch Schonhaltung bei bestehenden Schmerzen)
  • Bewegungsmangel
  • Verletzungen (Schleudertrauma, Knochenbrüche)
  • Muskelverspannungen, Muskelzerrungen oder Wirbelgelenksblockaden

Das können Sie selbst tun

Eine gesunde Formel für den Rücken ist eine Mischung aus Bewegung, Entspannung und richtiger Ernährung. Eine gestärkte und entspannte Rückenmuskulatur sorgt dafür, dass Rückenschmerzen nicht so leicht entstehen. Zahlreiche Krankenkassen bieten eine Teilnahme an diversen Rückenschulen und Entspannungsübungen an. Dort lernen Sie zum einen, wie die Rückenmuskulatur aufgebaut wird, welche Bewegungen für den Rücken Gift sind und zum anderen, wie Sie mit Stress umgehen bzw. sich gezielt erholen können.

Weitere Tipps für eine bessere Haltung und weniger Rückenschmerzen

  • Auch wenn Sie bereits unter Rückenschmerzen leiden, versuchen Sie in Bewegung zu bleiben. Wenn Sie sich aktiveren Sport derzeit nicht zumuten mögen, entlasten Bewegungen im Alltag auch die Wirbelsäule. Nehmen Sie die Treppe, statt den Fahrstuhl, ein Spaziergang an der frischen Luft sorgt für Bewegung und gute Laune. Lassen Sie das Auto für kleine Besorgungen oder Besuche stehen und fahren Sie mit dem Fahrrad.
  • Achten Sie unbedingt auf die richtige Haltung beim Heben und Tragen schwerer Gegenstände. Vermeiden Sie Drehbewegungen und gehen in die Knie, um den Gegenstand anzuheben. Dieser sollte dabei dicht am Körper getragen werden, um den Rücken und die Gelenke zu entlasten.
  • Treiben Sie regelmäßig Rückengymnastik. Am besten trainieren Sie unter fachgerechter Anleitung etwa eines Physiotherapeuten. Durch das Training lassen Rückenschmerzen nach, da die Muskeln im Rücken gestärkt und die Gelenke beweglicher werden.

Wenn die Rückenschmerzen unter Mitbeteiligung der Nerven entstehen (Wirbelsäulensyndrome, beispielsweise Bandscheibenvorfall, Ischialgie) braucht der Körper einige Zeit zur Regeneration der gereizten oder geschädigten Nerven, sofern die Schädigungen reparabel sind. Hierfür sind eine Reihe von wichtigen Bausteinen und Nährstoffen nötig. Keltican® forte enthält eine Nährstoffkombination, die zur Aktivierung körpereigener Reparaturvorgänge beiträgt.